Keine Steuergeschenke für Superreiche

Im Kanton Zürich hat die bürgerliche Mehrheit in den letzten 20 Jahren systematisch Steuern zugunsten der Reichsten gesenkt oder abgeschafft. Das führte zu massiven Einnahmeausfällen von rund 2 Milliarden Franken jährlich. Der Kanton reagierte darauf mit rigorosen Sparmassnahmen, vor allem in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Löhnen, also bei uns allen.

Gleichzeitig öffnet sich die Schere zwischen Arm und Reich immer schneller und immer stärker, die Ungleichheit wächst und wächst. Heute besitzt das reichste Prozent der Schweizer Bevölkerung 59 Prozent des gesamten steuerbaren Vermögens.

Die Bonzensteuer will diese Missstände angehen, indem sie Vermögen von über 2 Millionen Franken mit 1 Prozent jährlich besteuert. Die Einnahmen des Kantons Zürich würden mit dieser Abgabe um 220 Millionen Franken pro Jahr steigen. Dieses Geld kann sinnvoll für Bildung, Gesundheits- und Sozialleistungen sowie Infrastruktur eingesetzt werden. Rund 2% der Zürcher Bevölkerung wären von dieser Steuer betroffen, die übrigen 98% würden von den Mehreinnahmen profitieren.

Weil sie den Kanton stärkt und für mehr Verteilungsgerechtigkeit sorgt: Ja zur Bonzensteuer!

Linda Bär – Gemeinderätin SP11