Nein zum Verkauf der Stadtküche

Ein funktionierender Arbeitsmarkt ist zentral für eine gesunde Gesellschaft. Dafür braucht es Arbeitplätze mit verschiedenen Bildungsanforderungen. Die Stadtküche Zürich bietet im ersten Arbeitsmarkt unter anderem Stellen für Menschen ohne Berufsbildung, diese Stellen sind sehr wichtig. Durch die Privatisierung der Stadtküche verliert die Stadt diese Arbeitsplätze. Die Stadt leistet durch mit diesem Angebot einen Beitrag zur Verhinderung der Ausgrenzung der Arbeitnehmenden in Richtung zweiter Arbeitsplatz.
Es gibt auch aus betriebswirtschaftlichen Gründen keinen Anlass die Stadtküche Zürich zu verkaufen. In der Stadt Zürich braucht es zum Beispiel noch mehr Krippenplätze die von der Stadtküche beliefert werden können. Das vorhandene Potenzial der Stadtküche soll für einen gezielten Ausbau genutzt werden.
Mit dem Nein zur Privatisierung handeln wir im Interesse der Stadt, der Angestellten und der Menschen, die sich Tag für Tag in Einrichtungen der Stadt Zürich verpflegen.

 

Katrin Wüthrich