Wir kandidieren für den Stadtrat.

Unsere Kandidierenden (von Links): André Odermatt, Corine Mauch (Stadtpräsidentin), Raphael Golta und Claudia Nielsen.

Am 4. März 2018 sind Wahlen in der Stadt Zürich. Die SP wird mit den vier bisherigen Stadträt*innen und der bisherigen Stadtpräsidentin antreten um weiterhin für ein Zürich zu kämpfen, dass für alle statt für wenige funktioniert.

Unsere vier Versprechen für Zürich.

Zürich ist bereit für die Arbeit der Zukunft

Zürich bietet nicht nur Unternehmen exzellente Rahmenbedingungen, sondern vor allem den Menschen, die hier leben und arbeiten. In der nahen Zukunft werden Digitalisierung und Automatisierung unsere Arbeitsplätze und unsere Arbeit selbst tiefgreifend verändern – und längst nicht alle Jobs, die wir heute kennen, werden bestehen bleiben. Um dieser Entwicklung zu begegnen, sind eine weitere wirtschaftliche Diversifizierung und die Förderung von Innovation für den Wirtschaftsstandort Zürich wichtig. Die Stadtverwaltung muss eine kompetente und lösungsorientierte Ansprechpartnerin für ihre Bürger*innen und für die Unternehmen, egal ob Bäckerei, Grafikatelier oder Software-Firma bleiben.

Zürich ist dank der guten wirtschaftlichen Durchmischung bereit für die Arbeit der Zukunft. Die SP ist Garantin dafür, dass es auch weiterhin mit den Entwicklungen Schritt halten und diese so mitgestalten wird, dass sie allen – vom klassischen Handwerker bis zur hochmobilen Wissensarbeiterin – statt wenigen zugute kommen.

Zürich fragt nicht, woher man kommt, wen man liebt, was man glaubt oder nicht glaubt. Zürich fordert.

Stadtbrief vom 14. September 2017

Mehr bezahlbare Wohnungen

 

Auch dank der SP wurden in den letzten Jahren zahlreiche neue Wohnbauprojekte realisiert. Im Durchschnitt wurden in den letzten Jahren jeweils über 1’000 neue bezahlbare Wohnungen geschaffen, sowohl durch Genossenschaften wie auch durch die Stadt selbst. Das genügt aber nicht. Darum werden wir in den nächsten vier Jahren die Schaffung von 10’000 neuen bezahlbaren Wohnungen aufgleisen. Dafür muss die Stadt neue Grundstücke kaufen und Wohnungen bauen. Die städtischen Wohnbaustiftungen müssen gestärkt und Wohnungen als reine Anlageobjekte vermieden werden.

Ein stadtverträglicher Verkehr

 

In den letzten Jahren konnten wir den öffentlichen Verkehr weiter ausbauen. Hingegen gab es für Velofahrerinnen und Velofahrer sowie für Fussgängerinnen und Fussgänger leider kaum Fortschritte. Schuld daran ist vor allem das Tiefbauamt von Filippo Leutenegger, welches wichtige Projekte wie die autofreie Sihlstrasse auf die lange Bank geschoben hat. Die SP wird sich in den kommenden vier Jahren dafür einsetzen, dass ein Netz von Velorouten erstellt wird, welches vom motorisierten Individualverkehr befreit ist und sichere sowie schnelle Velofahrten ermöglicht. Der Mischverkehr von Fussgängerinnen und Velofahrern soll entflechtet werden, so dass Velos schneller voran kommen und Fussgängerinnen sicher sind. Die  „Stadt der kurze Wege“ muss oberste Maxime in der Stadtplanung werden, damit innerstädtische Wege im Alltag möglichst kurz sind und hauptsächlich zu Fuss oder mit dem Velo bewältigt werden können.

Zürich ist ein Leuchtturm, der das Licht der Freiheit und Gleichheit bis an die Grenzen unseres Landes und darüber hinaus trägt.

Stadtbrief vom 14. September 2017

 

Eine Stadt für alle

Zürich ist eine sehr attraktive Stadt. Das ist gut so – hat aber auch Schattenseiten. Die Bodenpreise steigen, und immer mehr (Neubau-)Wohnungen sind nur noch für Reiche erschwinglich. Doch nicht nur die Immobilienpreise steigen, sondern auch die „kleinen Dinge“ werden immer teurer: Der Kaffee, das Kinobillett, das Feierabendbier. Diese Entwicklung bereitet uns Sorgen. Zürich darf kein zweites Monaco werden, in dem es nur noch für die globale Banker- und Software-Elite Platz hat. Vielmehr muss unsere Stadt auch für jene Menschen erschwinglich bleiben, welche in den letzten Jahren daran mitgearbeitet haben, dass Zürich so attraktiv wird. Die Kinderbetreuung muss gut und bezahlbar sein. Städtische Alterszentren sollen für alle erschwinglich bleiben. Der öffentliche Raum und der ÖV muss hindernisfrei zugänglich sein. Flüchtende sollen rasch integriert werden und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. So, dass Zürich eine Stadt für alle Menschen bleibt.

Dazu verpflichten wir uns. Wir werden den Kompass nicht aus den Augen verlieren und uns einsetzen für Zürich, eine offene Schweiz.

Stadtbrief vom 14. September 2017

Doch es reicht nicht, wenn wir im Stadtrat eine linke Mehrheit haben. Diese brauchen wir genauso auch im Parlament, für das wir mit 125 Kandidierenden in allen Wahlkreisen antreten.