Lokaler Widerstand gegen UBS und CS

Die neu gewählte SP-Gemeinderätin Linda Bär (SP 11) hat in einem Vorstoss gefordert, dass die Stadt Zürich die Geschäftsbeziehungen zu den Grossbanken CS und UBS abbricht, bis diese sich zu einer Weissgeldstrategie bekennen. Und hat damit einen soliden Rückhalt in der Bevölkerung: Fast die Hälfte der Tagi-Online-LeserInnen befürworten ihren Vorstoss.

Natürlich benötigt die Stadt Zürich für den Zahlungsverkehr oder die Emission von Anleihen die Zusammenarbeit mit grossen Banken. Die Frage ist aber berechtigt, ob es dann wirklich CS und UBS sein müssen, und ob nicht ZKB, Raiffeisen, Postfinance und allenfalls andere Kantonalbanken diese Aufgaben übernehmen können. Auf die Antwort des Stadtrates bzw. des Finanzvorstandes Vollenwyder sind wir jedenfalls gespannt!

 

Emanuel Wyler